METHODEN
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Persönlichkeit und Lebenssituation mit – deshalb gibt es keinen einheitlichen therapeutischen Weg, der für alle passt. Unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze setzen an verschiedenen Ebenen an: an Gedanken und Gefühlen, am Verhalten, an inneren Erfahrungen oder im zwischenmenschlichen Kontext.
Ergänzt wird mein Angebot durch Übungen aus der körperorientierten Psychotherapie
Die Kombination verschiedener Methoden ermöglicht es, flexibel und ganzheitlich auf Ihre individuellen Anliegen einzugehen. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die Verfahren und ihre jeweiligen Schwerpunkte.

Humanistische Psychotherapie
Die Humanistische Psychotherapie besteht aus mehreren Therapiemethoden (Rogers, Gestalttherapie, Psychodrama, etc), denen aber ein gemeinsames Menschenbild und Therapieverständnis zu Grunde liegt.
Humanistische Psychotherapie lädt den Menschen ein, sich selbst zu erforschen, sich besser wahrzunehmen und sich besser verstehen zu lernen.
Das führt zu mehr „Echtheit“, größerer innerer Wahlfreiheit und Flexibilität im Fühlen, Denken und Handeln.
Der Grundgedanke ist ein positives Menschenbild, sprich, dass der Mensch alles in sich trägt, um sein volles, individuelles Potential zu entfalten, wenn er die richtigen Bedingungen vorfindet.
Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Therapie.
Ich, die Therapeutin, gebe keine Ratschläge und Lösungen vor, sondern unterstütze Sie auf Ihrem ureigenen Weg. Ich versuche Sie in ihrer Einzigartigkeit zu verstehen, mitzuschwingen, und teile Ihnen meine Beobachtungen mit.
Besonderer Wert wird auf das Erleben im Hier und Jetzt gelegt. Über Gefühle wird nicht nur gesprochen sondern sie werden erlebt.
Die Vergangenheit des Menschen ist dort von Bedeutung wo sie das Denken, Fühlen und Verhalten des Menschen in der Gegenwart beeinflusst oder sofern Themen, Konflikte, Situationen in der Vergangenheit nicht befriedigend gelöst und zu einem Abschluss gebracht werden konnten.
ACT – Akzeptanz- & Commitment-Therapie
Der Name ist Programm: Akzeptanz von schmerzhaften Erlebnisinhalten und werteorientiertes Handeln stehen im Focus dieser Therapieform.
Alle Menschen erleben unangenehme Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen. Das ist zutiefst menschlich, und wir alle haben den Wunsch alles Schmerzhafte so schnell wie möglich zu beseitigen. Leider zeigt uns aber unsere Erfahrung, dass sich Schmerz nicht einfach weg machen lässt, dass Angst nicht verschwindet, weil wir sie nicht haben wollen sondern im Gegenteil größer wird, dass Trauer gefühlt werden will etc.
Wie könnte also ein anderer Umgang mit problematischen Gedanken und Gefühlen aussehen?
Der ACT-Ansatz sieht die Lösung in der Bereitschaft, unangenehme Gedanken und Gefühle anzunehmen und zuzulassen und psychische Fähigkeiten zu entwickeln, um mit ihnen so umzugehen, dass sie keinen großen Einfluss mehr auf uns ausüben und uns nicht daran hindern, ein erfülltes Leben zu führen.
Das führt zum zweiten großen Aspekt von ACT: Wie können wir denn ein erfülltes zufriedenes Leben führen?
Es gilt, herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist im Leben, was uns Sinn gibt und wofür wir im Leben eintreten wollen. (WERTE!) Daraus folgt dann ein an unseren Werten orientiertes Verhalten, um eben dieses erfüllte und befriedigende Leben führen zu können.
Das englische Wort "act" bedeutetet Handeln und damit schließt sich der Kreis.
Um diesen Prozess zu verdeutlichen und in Gang zu setzen, arbeitet die ACT-Therapie sehr viel mit Bildern und Metaphern.

Systematische Beratung
Die systemische Therapie stammt aus der Familientherapie, wird aber heute auch bei Einzelpersonen, in Gruppen und Unternehmen angewandt.
Der Grundgedanke ist, dass jeder Mensch in Beziehung ist und der Mensch mit einer „psychischen Störung“ gilt als der Symptomträger eines kranken Systems.Verändert sich ein Teil im System - ähnlich einem Mobilee - so verändert sich auch das ganze System.
Der Focus liegt auf der Lösungsorientierung und nicht darauf, was in der Vergangenheit zu dem Problem geführt hat.
Wichtige Bestandteile sind zudem Ressourcenorientierung, Klärung und Vereinbarung von kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen, eine positive Haltung, Wertschätzung und Wertefreiheit.
Körpertherapie
Je mehr Erfahrungen ich mit Klienten mache, umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass „Reden“ manchmal einfach nicht ausreicht, um eine Veränderung im Denken, Fühlen und Handeln zu bewirken. Oftmals haben wir viele kognitive Erkenntnisse und haben uns bereits gründlich „analysiert“, aber irgendwo gibt es einen „Knoten“, eine „Blockade“, die sich einfach nicht auflösen lassen will. Manchmal müssen wir Dinge „erfahren“, in unserem Körper spüren (unsere Wut, unsere Trauer, unsere Kraft) um wirkliche Veränderung anzustoßen.
Heutzutage wissen wir, dass alles, was wir erleben, irgendwo in unseren Körperzellen gespeichert wird, weshalb es sinnvoll ist, den Körper und die Körperempfindungen einzubeziehen. Durch Körperübungen kommen häufig unbewusste Empfindungen zum Vorschein, die durch Körperarbeit in positive Energie transformiert werden können.